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| Surfer: Joachim Klein |
Sponsoren




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Joachim Klein - Profile
| Name: |
Joachim Klein |
| Beruf: |
selbstständiger E-Commerce-Dienstleister |
| Wohnort: |
Troisdorf |
| Größe: |
180cm |
| Gewicht: |
70 kg |
| Sportarten: |
Windsurfen, Kiten, Wellenreiten, Kajak, Skaten, Tennis, Mountainbiken, Ski |
| Freestyle: |
CF Puneta, Bob, Diablo, Grubby, OH Spock 540, Willy Skipper 540 |
| Jumps: |
Pushloop, Backloop, Frontloop, Tabletop |
| Waveriding: |
Goiter, Guscrew, Areals |
| Spots: |
Toes, One Eye, Ouddorp, Maasvlakte, Wijk, Ijmoiden |
| Surftage: |
ca. 100 pro Saison |
Infiziert vom Surfvirus
Schon im Kindesalter war ich ein Bewegungsmensch und damals jüngstes Mitglied im Siegburger Turnverein. Als ich mit 14 Jahren das Windsurfbrett von einem Nachbarn ausprobieren durfte, war ich sofort infiziert. Von meinem Konfirmationsgeld kaufte ich mir meine erste Surfausrüstung und seitdem ging es an so gut wie jedem windigen Tag am Rotter See in Troisdorf. Am Wochenende fuhr ich regelmäßig mit den Eltern eines Freundes zum Veersemeer in Holland. Ab meinem 18'ten Lebensjahr begann das Leben. Dank Führerschein und eigenem Fahrzeug hatte ich nun die endlich die Möglichkeit am Wochenende und im Urlaub in der Welle zu surfen.
Freestyle Windsurfen
Einige meiner Freunde und ich waren schon Freestyler, da gab es den Begriff noch nicht einmal. Damals bauten wir uns die Bretter in Leichtbauweise mit ca. 100l Volumen bei 275cm Länge und ca. 7 kg Gewicht selber. Es gab zu der Zeit keine vergleichbaren Boards. Und so nutzte ich damals schon jede Böe um am Rotter See Manöver wie Threesixtys, Duckjibes, Piroretten Jibes, One Handed Jibes, Duck Tacks und Areal Jibes zu üben. Die Besessenheit und der Wille neue Moves zu üben, hat sich bis heute bei mir nicht geändert. Es gibt immer etwas Neues zu lernen und das macht den Reiz dieser Sportart aus. Mein Repertoire umfasst mittlerweile Grubbys, Spocks, Willy Skippers und Airjibes in allen Variationen. Auf meiner ToDo-Liste stehen als nächstes Flaka, Shaka und Ponch.
Windsurfen in der Welle & Reisen
Seit meinem ersten Windsurfurlaub an der Nordsee in Eggmond an Zee war mir klar, dass ich als Urlaubsziel wohl nie mehr einen Flachwasserspot wie den Gardasee auswählen würde. Die Möglichkeiten, die sich an einem Spot mit einer richtigen Brandungswelle bieten sind einfach wesentlich größer: Hohe Sprünge beim Rausfahren, Wellenabreiten und Freestyle beim Reinfahren. Ich bereiste die üblichen Wavespots auf den Kanaren (Furteventura, Teneriffa, Gran Canaria u. Lanzarote) und in Maroko, Südafrika, Frankreich, Dänemark und Holland.
Im Jahre 1997 verschlug es mich für 6 Monate auf die Hawaii Inseln Maui und Oahu. Es war ein Traum täglich mit den Windsurfprofis wie Josh Stone, Francisco Goya, den Pritchard Brothers und natürlich der Legende Robby Naish Windsurfen zu gehen. Außerdem stellte ich fest, dass sich auch ein Amateur den Respekt der Worldcupper verdienen konnte. Nach stundenlanger Videoanalyse und nur 3 Tagen Training in Hookipa stand ich meinen ersten Pushloop und hatte damit damals vielen Windsurfprofis etwas voraus. Selbst der sonst schmerzfreie Robert Teritehau versuchte diese Loop Variante damals viel zu zaghaft und kam nicht zum Erfolg. Die Zeit auf Maui und Oahu brachte mir die Erkenntnis, dass ich im Windsurfen jeden Move lernen kann. Es ist nur die Frage wie viel Zeit man ins Training steckt!
Beruf und Windsurfen
In den Jahren, die ich in Festanstellung als Elektrotechnik-Ingenieur gearbeitet habe, hatte ich immer das Problem Berufsleben und Hobby mit dem Wetterbericht zu koordinieren. Als Perfektionist mit einer sehr hohen Leistungsbereitschaft ausgestattet, war es mir bisher immer möglich Gleitzeit und eine vernünftige Überstundenregelung auszuhandeln. Allerdings trieb mich der Wunsch für mich selber die Entscheidung zu treffen, an welchen Stunden des Tages ich arbeite ohne jemandem Rechenschaft ablegen zu müssen in die Selbstständigkeit.
Seit 2005 betreue ich als selbstständiger E-Commerce-Dienstleister Einzelhändler, die Ihren Umsatz mit einem eigenen Onlineshop steigern wollen. Dieser Job ist sehr zeitaufwendig und setzt voraus, dass man an 365 Tagen im Jahr im WWW online ist. Nach einer harten Zeit in der Anfangsphase hab ich es jetzt geschafft Beruf und Hobby unter einen Hut zu bekommen. Mein Wohnmobil ist mit Internet ausgestattet und so verpasse ich keinen Surftag mehr. Damit ist für mich ein Traum in Erfüllung gegangen!
Aktualisierung: 2010/06/02 - 18:57 / Redakteur: Joachim Klein
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